Artikel zum Thema Wirtschaftsrecht

Mit der zweiten Amtszeit von Staatspräsident Sergio Matarella wird in Italien politisch der Status quo fortgesetzt. Auf das italienische Kreditsicherungsrecht und Insolvenzrecht trifft das aber nicht zu. Hier gab und gibt es zahlreiche Änderungen, die deutsche Unternehmen im Blick haben sollten.

Ein Eröffnungsbeschluss in einem Insolvenzverfahren ist nur in Ausnahmefällen nichtig. Dr. Andrea Braun von Noerr und Dr. Jürgen Erbe von Schultze & Braun erläutern im Interview anhand eines Falles, welche Kriterien dabei maßgeblich sind und welche Auswirkungen eine Nichtigkeit hätte.

„Über den Wolken – muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ singt Reinhard Mey in seinem wohl bekanntesten Lied. Der Neustart von ITA Airways in Italien zeigt aber, dass es am Himmel durchaus Grenzen gibt – gerade im europäischen Zusammenhang. Alessandro Honert erläutert den Neustart im Interview.

Grill aus! Die insolvente Steakhaus-Kette Maredo entließ im Januar ihre Mitarbeiter und schloss ihre Filialen. Doch nun soll das Feuer in einem neuen Grill wieder neu entfacht werden. Ein Investor will die Marke „Maredo“ mit neuen Restaurants wieder mit neuer Lebensglut füllen.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Akten hängen in einer Registratur.

Bisher waren Unternehmen meist von der Pflicht zu Meldungen an das Transparenzregister befreit. Das hat sich mit dem Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz (TraFinG) geändert. Nun trifft die Meldepflicht fast alle Unternehmen. Bei Versäumnissen oder bewusster Missachtung drohen Bußgelder.

Eine Sanierung ist schon hierzulande eine komplexe Aufgabe, im Ausland kommen zu den sprachlichen Hürden aber noch die Rechtssysteme der jeweiligen Länder als Herausforderung hinzu. Dr. Annerose Tashiro erläutert im Interview, was sie und ihr Team bei grenzüberschreitenden Sanierungen leisten.